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TL;DR: Schreiben Sie mir eine Email an info@ralfw.de und wir besprechen Ihre Situation. Gemeinsam finden wir heraus, wie ich Sie am besten unterstützen kann. Das grobe Themenfeld ist klar: die Softwareproduktion vom Code über die Architektur bis zum Vorgehensmodell. Die Entwicklungsplattform ist dabei recht unerheblich, auch wenn ich mich bei .NET heimischer fühle als bei Java oder C++.

Wenn Sie nun doch etwas mehr darüber wissen wollen, was ich Ihnen bieten kann, dann hier etwas Hintergrund:

Ich könnte mein Leistungsangebot in Beratung, Coaching, Mentoring, Seminar, Workshop, Training, Assessment gegliedert beschreiben. Die Praxis zeigt jedoch, dass das am Ende wenig Sinn macht. Eine solche Differenzierung leistet Missverständnissen Vorschub und macht letztlich unflexibel. Sie suggeriert Sicherheit und Geradlinigkeit, wo sie fehlen, ja fehlen müssen angesichts einer sich ständig wandelnden Welt.

Deshalb unterscheide ich nur zwei grundsätzliche Dienstleistungsarten: Entweder befassen wir uns mit Ihrem Problem – oder mit meinem 😉

Konferenz

Bring your own problem

Ihr Problem liegt in Ihrem Code, in Ihrer Architektur, in Ihrem Team, in Ihrer Geschäftsdomäne, in Ihrem Produktionsprozess. Es drückt Sie der Schuh, Sie fühlen, dass etwas nicht rund läuft. Wir arbeiten dann zusammen daran, dass die Symptome gelindert und die Ursachen behoben werden.

In diese Dienstleistungsart fällt das, was üblicherweise Beratung, Coaching Mentoring genannt wird. Ungern möchte ich jedoch diese Modi unterscheiden. Jeder kommt ja mit einer Erwartungshaltung oder gar einem Ethos daher. Berater haben Lösungen in der Tasche – ich nicht. Nur Impulse, Ansätze, Hypothesen und Experimentiervorschläge. Coaches lassen den Klienten alles selbst entdecken – aber ich habe eine Meinung und glaube, die zu äußern, ist hilfreich. Mentoren nehmen an die Hand und leiten – ich jedoch bin manchmal genauso ratlos wie Sie, bringe jedoch immer noch eine bereichernde Außensicht mit.

Kurz, die üblichen Etiketten erzeugen eine Polarität im Verhältnis zwischen Ihnen und mir, die mir wenig hilfreich erscheint. Ich ziehe es vor, schlicht mit einem Blick des Externen und ein paar Ansätzen im Koffer Ihr Problem auf Augenhöhe anzugehen. Im gegenseitigen Vertrauen auf redliches Bemühen. Eingebunden in eine enge Feedbackschleife. Instant-Lösungen gibt es nicht. Also müssen wir zusammen durch Analyse, Synthese, Implementation und Reflexion gehen. Die üblichen Modi können dabei ständig wechseln.

Inhouse

Soweit Ihre Probleme, deren Inhalt die Softwareentwicklung ist. Bei denen müssen wir jedoch nicht stehenbleiben. Oder gar: bei denen können wir nicht stehenbleiben. Denn für mich hat sich herausgestellt, dass die Lösung von konkreten Problemen der Softwareproduktion (Architektur, Vorgehensmodell) nur in einem gewissen Rahmen erfolgen kann. Dieser Rahmen besteht aus Zuverlässigkeit.

Leider ist es um die Zuverlässigkeit aber in vielen Unternehmen nicht gut bestellt. Sie ist natürlich gewünscht – doch immer wieder kommt ihr etwas in die Quere. Um darauf den Blick zu lenken, habe ich die Initiative ich-verspreche.org gegründet. Sie bietet Hintergründe und Tipps zum Thema Verlässlichkeit und einhaltbare Versprechen.

Und noch einen Schritt weiter gehe ich mit meinem Angebot als Accountability Partner zusammen mit meiner Kollegin & Muse Andrea Kaden. Dabei geht es darum, Sie bei Veränderungen jeglicher Art zu unterstützen, angefangen beim Ziel “mehr Verlässlichkeit” bis zum “Clean Code Produktion”.

Accountability Partner

Work on my problem

Mein Problem besteht demgegenüber in Prinzipien, Praktiken, Methoden, Konzepten, Aufgaben, die ich Ihnen vorlege. Die gilt es zu studieren, üben, bewältigen. Denn an meinem Problem wollen Sie etwas lernen, z.B. wandelbareren Code zu schreiben oder Software systematisch zu entwerfen.

Diese Dienstleistung wird üblicherweise als Training, Seminar, Workshop bezeichnet. Wieder scheint mir die Unterscheidung hinderlich. Wenn es einen Unterschied zwischen Seminar und Workshop gibt, dann soll der Wechsel zwischen diesen Formen fließend und bedarfsgesteuert sein. Festlegung würde Einengung bedeuten. Einzig wesentlich ist, dass ich Sie bei einem Kompetenzaufbau anhand von Modellproblemen unterstütze.

Ob die eine oder andere Dienstleistungsart bei Ihnen angezeigt ist, lässt sich gewöhnlich schnell klären. Wahrscheinlich haben Sie auch einen Wunsch. Und es kann die Art im Laufe unserer Zusammenarbeit auch wechseln. Wieder gilt: Warum festlegen, wenn Flexibilität mehr bringt?

Die Arbeit an Ihrem Problem ist naturgemäß sehr individuell. Die Arbeit an meinem hingegen wiederholt sich und verläuft nach einem erprobten Muster. Deshalb habe ich mit Stefan Lieser, dem Mitgründer der Clean Code Developer Initiative, dazu ein eigenständiges Angebot erarbeitet: die Clean Code Developer SchoolDort finden Sie ausführliche Erklärungen unserer Lehrmethode. Außerdem bietet das dortige Coding Dojo eine große Zahl von Übungsaufgaben, anhand derer Sie schon jetzt viele Fähigkeiten weiterentwickeln können.

Die Arbeit an Ihrem oder meinem Problem kann natürlich offline stattfinden. Erwägenswert ist jedoch, ob es nicht auch online geht. Ja, online zusammenzuarbeiten hat einige Nachteile – aber andererseits hat online Arbeit auch viele Vorteile:

  • Online lässt sich die Zeit flexibler vereinbaren,
  • Termine können kürzer sein und dadurch besser ins Alltagsgeschäft eingepasst werden,
  • es fallen keine Reise-/Übernachtungskosten an
  • und nicht zu vergessen ist die online Arbeit ökologischer.

Wenn Sie eine schnelle Internetanbindung und ein ordentliches Headset haben, dann kann eine online Zusammenarbeit Ihnen größere Freiheit und geringere Kosten bieten. Ist das nicht einen Versuch wert?