Das Agile Manifest unter der Lupe

Dass Softwareprojekte und Produktteams nicht so vorankommen, wie sie möchten, treibt mich immer wieder um. Woran liegt das? Sogar dort, wo man versucht, Agilität zu leben, ist der Frust nicht klein. Dort gesellt sich sogar noch eine Überraschung dazu: „Nun versuchen wir es mit Agilität und trotzdem hakt es noch gewaltig.“ Ja, wie kann das […]

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FeatureForecast: Sagst du schon vorher oder schätzt du noch?

Eine beim Management beliebte und bei Entwicklern gehasste Frage: „Wie lange dauert das?“ Als Antwort darauf wird dann eine absolute Schätzung erwartet, aus welcher auf die eine oder andere Weise ein Fertigstellungsdatum abgeleitet wird. Das funktioniert so gut, wie es gut funktioniert, dass man jeden Tag zwei Packungen Zigaretten raucht und 96 Jahre alt wird: […]

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Wider die konkret sinkende Produktivität

Die Geschichte der Softwareentwicklung im Allgemeinen ist eine Geschichte steigender Produktivität. Insbesondere seit den 1990ern mit ihren Offensiven an mehreren Fronten – RAD, OOP, Agilität – hat die Branche nochmal einen Sprung gemacht. Und was ist das Geheimnis hinter diesem Produktivitätszuwachs? Abstraktion. Abstraction by example Ständig sind wir dabei, Details zu abstrahieren, um den Umgang […]

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TotalOrder: Konsequent vergleichend schätzen

Absolutes Schätzen führt unweigerlich zu Druck. Denn aus absoluten Schätzungen werden Ergebnisversprechen abgeleitet. Ob der absolute Schätzwert für den Aufwand zur Umsetzung einer User Story „8 Stunden“ lautet oder „8 Story Points“ oder „medium size“ ist unerheblich. Falls es nicht ohnehin schon offiziell zum Vorgehensmodell gehört, wird irgendwer irgendwann darauf kommen, die Story Points oder […]

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Kontraste ausgleichen

„Wofür werdet ihr eigentlich bezahlt?“ Wenn ich das in Clean Code Developer Schulungen frage, antworten Entwickler regelmäßig mit einer Liste von Tätigkeiten wie „im Meeting sitzen, „Kollegen helfen“, „Bugs fixen“, „einen Supportfall lösen“, „telefonieren“. Dass die Liste so Konkretes enthält, verstehe ich. Eine Abstraktion kann ich nicht sofort erwarten. Aber um die geht es mir. […]

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Der blinde Fleck: Zeitqualität

Super Kantine, aber keine Erlaubnis, auf slack.com zuzugreifen. Modernste Konferenzräume, aber keine Erlaubnis für Homeoffice. Hardware-Spitzenprodukte, aber keine Erlaubnis zum Refactoring von Code. So oder ähnlich ist die Realität nicht nur in einem Unternehmen, aus dem Teilnehmer in Clean Code Trainings der CCD School sitzen. Wie kann es zu solch einer „Schizophrenie“ kommen? Darüber grüble […]

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Zeiterfassung mit Activity Sampling

Wer konzentriert tätig sein will, wer also wirklich arbeiten will, der sollte aufschreiben, was er wann tut. Das ist zumindest meine Meinung für all diejenigen, die abends nicht recht wissen, was sie den ganzen Tag über gemacht haben. Sie sind geschafft, aber haben irgendwie nichts geschafft. Wer in einer solchen Umgebung tätig ist, dem fehlt […]

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Höchstleistung als Führungskraft vorleben

Er ist nicht tot zu kriegen: der Wunsch nach Höchstleistung. Softwareentwicklung soll mehr leisten, noch mehr leisten und schließlich Höchstes leisten. Wer denkt sich so etwas aus? Wer kann das in aller Ernsthaftigkeit wünschen? Höchstleistung ist nichts für den Alltag. Sie kann nicht permanent erbracht werden. Aber egal. Solche Überlegung scheint nicht anzukommen. Also nehme […]

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Das Produkt der Softwareentwicklung ist Fokus

Es scheint so klar, was das Produkt der Softwareentwicklung ist: Software, Code. Doch ich glaube, das ist ein Missverständnis. Und durch dieses Missverständnis entstehen viele Konflikte, die viel Geld verbrennen. Aber erstmal: Was ist ein Produkt? Ein Produkt ist, wofür ein Kunde bereit ist, Geld zu bezahlen. (Oder allgemeiner: dafür etwas dem Anbieter Wertvolles im […]

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Vorsicht vor dem grobmotorischen Kunden

Die meisten Kunden in Softwareprojekten sind Grobmotoriker. Kunden bzw. ihre Stellvertreter – PO, PM, Business Analyst, Projektleiter oder wie auch immer – haben ein Feingefühl, das man mit Vorschlaghammer, Abrissbirne oder Dampfwalze assoziieren kann. Damit meine ich nicht, dass Kunden unhöflich wären. Nein, um persönliche Eigenschaften geht es nicht. Ich meine ihr Verhalten gegenüber der […]

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